art-emerge Fotografie | Das war mein wundervolles 2013

Das war mein wundervolles 2013

December 27, 2013  •  Kommentar schreiben

Nachdem ich über die Feiertage die Gelegenheit hatte, das vergangene Jahr 2013 Revue passieren zu lassen, beschloss ich, auch etwas darüber zu schreiben. Gleich vorweg: es war eine sehr aufregende Zeit, vor allem was meine fotografische Entwicklung betrifft. Bezogen auf die Menschenfotografie begann ich gefühlt bei 0 - mit einer Handvoll Shootings in den Jahren davor - und arbeitete mich Stück für Stück vorwärts.

Januar

Das Jahr beginnt mit Fotos von Nicole, einer zu dem Zeitpunkt guten Bekannten, zu der sich eine intensive Freundschaft entwickeln sollte. Sie ist selbst recht unerfahren vor der Kamera und legt nach und nach (und von Shooting zu Shooting) ihre Scheu ab. Gemeinsam probieren wir vieles aus und legen so einen wichtigen Grundstein für mein Portfolio.

 

Februar

Ich experimentiere zum ersten Mal mit zusammengesetzten Bildern aus mehreren Einzelfotos, die das selbe Model mehrfach zeigen. Ich lerne, dass schwarzer Molton verdammt leicht verrutscht, und mit ihm der Setaufbau. Das Model lernt, dass ein Tisch harte Kanten haben kann, auf die man achten sollte, wenn man sich darunter setzt.

Ich melde mich außerdem auf Empfehlung eines Freundes in der model-kartei (MK) an, um weitere Shootingpartnerinnen zu finden.

März

Mein erstes Shooting mit einem MK-Model (bunny13111987), und somit das erste mit einem bis dahin völlig fremden Mädel, mit dem ich gerade mal ein paar schriftliche Nachrichten ausgetauscht hatte. Ich bin sowas von nervös! Wir bekommen das ganze aber gut hin und haben viel Spaß. Außerdem traut sich Fiby zum ersten Mal vor meine Kamera und ermöglicht mir Experimente mit meinem Leuchtball-Aufbau. Meine Homepage erblickt das Licht der Welt.

April

Weitere Shootings im Freundeskreis, die leider alle ein bisschen unter schlecht ausgeschlafenen Modellen leiden (ohne Selbstverschulden). Ein Highlight ist ein Obstfoto, auf das ich besonders stolz bin, weil es genau so geworden ist wie ich es mir kurz vorher überlegt hatte. Ich bemerke, dass sich die Routine in Sachen Beleuchtung festigt.

Mai

Ich lerne weitere MK-Modelle kennen und veranstalte recht spontan ein Shooting mit Miss Dandelion, welches sich für mich als wegweisend heraus stellen sollte. Zum ersten Mal verzichte ich auf klassisches Posing und lasse das Model "gezielt frei agieren", was sie auch hervorragend umsetzt. Das Ergebnis sind Bilder, die im Schnitt deutlich mehr Spannung und Leben zeigen, als alles was ich zuvor gemacht habe. Ich verliebe mich in den Stil und erkläre ihn zu meinem neuen Primärziel.

Eine Bekannte, der ich Monate zuvor einen kleinen Kameraworkshop gegeben hatte, meldet sich mit den Worten "du bist der Einzige, dem ich das zutraue" bei mir für Portraits. Ich fühle mich sehr geschmeichelt und erfülle ihren Wunsch.

Juni

Es geht Schlag auf Schlag. Gemeinsam mit meiner Freundin kaufe ich ein Haus und nutze die Zeit vor dem geplanten Umzug noch für einige Shootings, unter anderem mit Lady Q und Black Kitty. Obendrein stellt sich heraus, dass ich 2014 auch noch Papa werde. Erstaunlicher Weise hält sich die zu erwartende aufkeimende Panik aber in Grenzen.

Juli

Keine Shootings, nur Arbeit, Arbeit, Arbeit! Ich lackiere, stemme, räume, montiere, verlege und säge. Die Kamera bleibt bis auf Dokumentationszwecke eingepackt. Euphorische Pläne, die eigene Baustelle als Shootinglocation zu nutzen, verpuffen angesichts der chaotischen Zustände. Im Bild: die Unterkonstruktion für den neuen WC-Spülkasten und die Badezimmerschränke.

August

Umzug! Ich muss mein bisheriges Büro, das ich auch als Studio nutzen konnte, aufgeben. Im neuen Haus ist leider kein Platz für ein Studio und ich beginne, mich mit Ausweichmöglichkeiten zu beschäftigen. Am Ende des Monats heiraten auch noch gute Freunde, und ich werde gebeten, doch bei der Hochzeit etwas mitzuknipsen. Ich will kein Hochzeitsfotograf sein, aber so eine schöne Veranstaltung mit so lieben Menschen lasse ich mir nicht entgehen.

September

Nachdem die Kamera fast 2 Monate ruhen musste, stürze ich mich trotz Arbeit gierig auf neue Shootings. Ich spüre, wieviel Energie mir das gibt und genieße es. Neben Tanja, einer guten Freundin, findet auch das bis dato am intensivsten im Voraus geplante Shooting mit Myrtille statt. Ich lerne viel über Panorama- und Nachtfotografie, und einiges was ich geplant hatte läuft schief. Beim nächsten Mal wird es besser klappen!

Weiters erfahre ich, dass ASFINAG-Mitarbeiter wenig erfreut sind, wenn man in der Nähe von Autobahnknoten nachts mit starken Taschenlampen durch die Gegend leuchtet. Wäre ich Batman, dürfte ich das! Gemeinheit.

Oktober

Keine Zeit für Shootings, aber ich halte bereits zum dritten Mal meine Fotografie-Kurse am workshops!, in deren Rahmen mein erstes Farbfolien-Experiment entsteht. Danke Hanns!

November

Myrtille und ihre Freundin Leyla bringen mich mit ihrer Energie bei einem abendlichen Shootingtermin an meine Grenzen. Zum ersten Mal findet ein Model von alleine über meine Homepage zu mir und fragt von sich aus mehrere TfP-Shootings an, von denen auch prompt das erste in die Tat umgesetzt wird. Und wie!

Dezember

Und gleich noch eine Premiere zum Jahresende: mein erstes Paarshooting, und ebenfalls Menschen, die von alleine zu mir finden! Es läuft erstaunlich gut, im Nachhinein entdecke ich aber auch sofort unzählige Dinge, die ich besser machen könnte.

Viele neue und spannende Kontakte sorgen dafür, dass mir auch im folgenden Januar nicht langweilig werden wird. Außerdem erinnert meine Weihnachtsaktion die eine oder andere daran, dass sie doch mal wieder neue Fotos mit mir machen möchte.

Fazit und Vorschau auf 2014

Es war eine wundervolle Zeit, in der ich viele wundervolle Menschen kennen lernen durfte. Die erzielten Ergebnisse hätte ich mir vor einem Jahr nicht im geringsten erträumt. Dazu kommt, dass sich mein Leben jetzt in viel geradlinigeren Bahnen bewegt als zuvor. Ich habe klare Ziele (sowohl beruflich als auch fotografisch) und kann so mit viel mehr Elan als früher an die Dinge heran gehen.

Das angekündigte Baby wird natürlich sowieso alles auf den Kopf stellen, aber wir freuen uns schon sehr darauf! Ich blicke gespannt und erwartungsvoll auf das Jahr 2014. Es wird gut werden.

Danke nochmal an alle. Es hätte ohne euch nicht funktioniert! Und danke an meine Freundin, die mein Hobby so großartig unterstützt!

David


Kommentare

Keine Kommentare veröffentlicht.
Wird geladen...

Archiv
Januar Februar März April Mai (1) Juni Juli (1) August September (1) Oktober November (2) Dezember (2)
Januar Februar (1) März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember
Januar (1) Februar März April Mai Juni (1) Juli August (2) September Oktober November Dezember
Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember
Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember (1)
Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember